Vor wenigen Tagen wurde eine verbesserte Version des Breitbandatlas online gestellt. Das verkündete das Breitbandbüro Oberösterreich auf seiner Facebook-Seite.
Es handelt sich dabei um kleinere, aber sinnvolle Veränderungen. Auf der Festnetz-Karte wurde ein neues Farbschema eingeführt. So werden z.B. Downloadraten von mindestens einem GBit/s nun in roter Farbe dargestellt, was eine wesentlich bessere optische Unterscheidung ermöglicht. Auch funktional wurde die Seite verbessert. Bisher wurden gefilterte Ergebnisse nur angezeigt, wenn auf eine bestimmte Zoomstufe gezoomt wurde. Diese Einschränkung wurde beseitigt. Gefilterte Informationen können nun auf der kompletten Österreich-Karte angezeigt werden, wie im folgenden Beispiel sichtbar wird:

Eine weitere Neuerung, ist die Möglichkeit, mehrere verschiedene Infrastruktur-Techniken in der Filter-Box zu kombinieren.
Ebenfalls sehr interessant, ist die neu hinzugefügte Funktion, sich alle Provider anzeigen zu lassen, welche in einem bestimmten Netz ihre Dienste anbieten. Hier liegen aber offenbar noch keine Daten vor, da bei allen Versuchen, nur folgende Meldung angezeigt wurde: „Aufgrund konzeptueller Inkonsistenzen im Rahmen der Datenerhebung kann diese Information derzeit nicht bereitgestellt werden.“
Alles in allem handelt es sich um ein behutsames, aber gutes Update, das den Breitbandatlas wieder ein Stück besser macht. Viele Kritikpunkte, die zum Start im Jahr 2014 existierten, wurden inzwischen behoben. Anregungen für weitere Verbesserungen könnte man sich aber international holen. Im deutschen Breitbandatlas richtet sich die Farbe der Quadrate nach der Anzahl der Haushalte, die einen Breitbandanschluss besitzen. Das ergibt eine realitätsnähere Darstellung. Noch genauer ist der US-amerikanische Breitbandatlas. Dort kann auf der Karte jeder einzelne Haushalt abgefragt werden. Da die Provider in Österreich ihre Daten aber nicht auf Basis von Adressen einmelden, dürfte das bei uns ein frommer Wunsch bleiben.
Links
breitbandatlas.gv.at


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