Volksabstimmungen und -befragungen in Wien

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Landesweite Abstimmungen und Befragungen

Volksbefragung zur Frage wie die Lebensqualität der Bezirkbewohner verbessert werden kann
Ort:
Wien
Datum: 7. bis 9. März 2013
Frage: „Wie soll die Parkplatzsituation und Lebensqualität für BezirksbewohnerInnen verbessert werden?“
Wahlbeteiligung: 31,54 %
Wahlmöglichkeit A: Es sollen für jeden Wiener Bezirk Parkraumregelungen eingeführt werden.
Wahlmöglichkeit B: Es soll Lösungen für einzelne Bezirke geben (mit Berücksichtigung der Interessen der Nachbarbezirke)

A

36,52 %

B

63,48 %

 

Volksbefragung zur Frage ob sich die Stadt Wien für die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2028 bewerben soll
Ort:
Wien
Datum: 7. bis 9. März 2013
Wahlbeteiligung: 31,54 %
Frage: „Soll sich die Stadt um die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2028 bemühen?“

JA

28,00 %

NEIN

72,00 %

Volksbefragung zur Frage ob bestimmte, städtische Betriebe vor einer Privatisierung geschützt werden sollen
Ort:
Wien
Datum: 7. bis 9. März 2013
Wahlbeteiligung: 31,54 %
Frage: „Die kommunalen Betriebe bieten der Wiener Bevölkerung wichtige Dienstleistungen. Zum Beispiel Wasser, Kanal, Müllabfuhr, Energie, Spitäler, Gemeindewohnbauten und öffentliche Verkehrsmittel. Sind Sie dafür, dass diese Betriebe vor einer Privatisierung geschützt werden?“

JA

87,17 %

NEIN

12,83 %

 

Volksbefragung zur Frage ob die Stadt weitere erneuerbare Energieprojekte mit Bürgerbeteiligung entwickeln soll
Ort:
Wien
Datum: 7. bis 9. März 2013
Wahlbeteiligung: 31,54 %
Frage: „Soll die Stadt nach dem Beispiel der BürgerInnen-Solarkraftwerke weitere erneuerbare Energieprojekte entwickeln, die mit finanzieller Beteiligung der BürgerInnen realisiert werden?

JA

67,06 %

NEIN

32,94 %

 

Volksbefragung zur Frage ob die Stadt neue Hausbesorger einstellen soll
Ort:
Wien
Datum: 11. bis 13. Februar 2010
Wahlbeteiligung: 35,9 %
Frage: „Sind Sie dafür, dass in Wien die Möglichkeit geschaffen wird, neue Hausbesorger einzustellen?“

JA

83,85 %

NEIN

16,15 %

 

Volksbefragung zur Frage ob die Stadt ein flächendeckendes Ganztagsschulen-Angebot anbieten soll
Ort:
Wien
Datum: 11. bis 13. Februar 2010
Wahlbeteiligung: 35,9 %
Frage: „Sind Sie für ein flächendeckendes Angebot an Ganztagsschulen in Wien?“

JA

76,56 %

NEIN

23,44 %

 

Volksbefragung zur Frage ob Wien eine Citymaut einführen soll
Ort:
Wien
Datum: 11. bis 13. Februar 2010
Wahlbeteiligung: 35,9 %
Frage: „Soll in Wien eine Citymaut eingeführt werden?“

JA

23,48 %

NEIN

76,52 %

 

Volksbefragung zur Frage ob die U-Bahn auch Nachts und am Wochenende fahren soll
Ort:
Wien
Datum: 11. bis 13. Februar 2010
Wahlbeteiligung: 35,9 %
Frage: „Sind Sie dafür, dass die U-Bahn am Wochenende auch in der Nacht fährt?“

JA

54,93 %

NEIN

45,07 %

 

Volksbefragung zur Frage ob es einen verpflichtenden „Kampfhund-Führerschein“ geben soll
Ort:
Wien
Datum: 11. bis 13. Februar 2010
Wahlbeteiligung: 35,9 %
Frage: „Sind Sie dafür, dass es in Wien für sogenannte „Kampfhunde“ einen verpflichtenden Hundeführschein geben soll?“

JA

89,47 %

NEIN

10,53 %

 

Volksbefragung zur Frage ob in Wien eine Weltausstellung (EXPO) abgehalten werden soll
Ort:
Wien
Datum: 14. bis 16. Mai 1991
Wahlbeteiligung: 43,7 %
Frage: „Sind Sie dafür, dass im Jahr 1995 in Wien eine Weltausstellung abgehalten wird?“

JA

35,15 %

NEIN

64,85 %

 

Volksbefragung zur Frage ob ein Kraftwerk an der Donau errichtet werden soll
Ort:
Wien
Datum: 14. bis 16. Mai 1991
Wahlbeteiligung: 43,7 %
Frage: „Sind Sie dafür, dass die Donaukraftwerke im Bereich des Hafens Freudenau ein Wasserkraftwerk errichten?“

JA

72,64 %

NEIN

27,36 %

 

Bezirksweise Volksbefragungen zur Beibehaltung der Straßenbahnlinie 8
Ort:
Wien
Datum: 22. bis 24. Februar 1990
Wahlbeteiligung: 6,1 %
Frage: „Sollen wegen der sich bedrohlich verschlechternden Verkehrs- und Umweltsituation in Wien stadtteilweise folgende Volksbefragungen durchgeführt werden?“ (Für die vollständige Fragestellung bitte hier klicken.)
Hinweis: Die Fragestellung zu dieser Volksbefragung ist relativ komplex. Auch war die Wahlbeteiligung weit geringer als erhofft. Die Stadtregierung setzte sich über das Bürger-Votum hinweg.

JA

92,37 %

NEIN

7,63 %

 

Volksbefragung zur Frage ob sozialer Wohnbau weiterhin eine Aufgabe der Wiener Kommunalpolitik sein soll
Ort:
Wien
Datum: 9. bis 11. September 1981
Wahlbeteiligung: 21,4 %
Frage: „Sind sie dafür, dass der Wohnbau ohne Gewinnstreben (sozialer Wohnbau) durch Gemeinde und Genossenschaften mit seinen vielfältigen Wohnformen (mehrgeschossige Wohnhäuser in Baulücken im dichtverbauten Gebiet, Wohnungen in sanierten Altbauten, neue Wohnsiedlungen, Reihenhäuser) eine vorrangige Aufgabe der Wiener Kommunalpolitik bleibt?“

JA

83,42 %

NEIN

16,58 %

 

Volksbefragung zur Frage ob Altbauten modernisiert werden sollen
Ort:
Wien
Datum: 9. bis 11. September 1981
Wahlbeteiligung: 21,62 %
Frage: „Sind Sie dafür, dass die Modernisierung und Wiederbelebung erhaltungswürdiger Wiener Altbauten (durch soziale Wohnbauträger, durch Hauseigentümer und Mieter oder durch Gruppen junger Menschen, denen Häuser zur Sanierung übergeben werden) verstärkt wird, wobei die Erträgnisse einer Abgabe für unvermietete Wohnungen (die von den Hauseigentümern zu leisten ist) ausschließlich der Altbausanierung zugute kommen sollen?“

JA

83,77 %

NEIN

16,2 %

 

Volksbefragung zur Frage ob Altstadtsanierung gefördert werden soll
Ort:
Wien
Datum: 9. bis 11. September 1981
Wahlbeteiligung: 21,65 %
Frage: „Sind Sie dafür, dass die Altstadtsanierung verstärkt mit öffentlichen Mitteln gefördert wird, mit dem Hauptziel, das charakteristische Wiener Stadtbild in den älteren Vierteln zu erhalten und dort zugleich modernen Wohnraum zu schaffen?“

JA

89,80 %

NEIN

10,20 %

 

Volksbefragung zur Frage ob auf den sog. Steinhof-Grünen Wohnungen und öffentliche Grünanlagen entstehen sollen
Ort:
Wien
Datum: 9. bis 11. September 1981
Wahlbeteiligung: 22,62 %
Frage: „Sind Sie für die Errichtung von 885 modernen und erschwinglichen Wohnungen in Wien-Penzing (Steinhof-Gründe), wobei gleichzeitig mehr als 200.000 Quadratmeter Grünfläche, die den wienerinnen und Wienern bisher nicht zugänglich waren, öffentlicher Grünraum werden sollen?“

JA

49,3 %

NEIN

11,47 %

 

Volksbefragung zur Förderung der Vollbeschäftigung
Ort:
Wien
Datum: 9. bis 11. September 1981
Wahlbeteiligung: 21,41 %
Frage: „Sind Sie dafür, dass zur Erhaltung der Vollbeschäftigung in Wien zusätzlich zum Wohnungsbau finanzielle Mittel verstärkt eingesetzt werden, um Groß- und Kleinbetriebe zu sichern beziehungsweise anzusiedeln?“

JA

86,06 %

NEIN

13,94 %

 

Volksbefragung zur Frage ob die Steinhof-Gründe komplett verbaut werden sollen
Ort:
Wien
Datum: 9. bis 11. September 1981
Wahlbeteiligung: 22,75 %
Frage: „Sollen die Steinhof-Gründe verbaut werden?“

JA

46,54 %

NEIN

53,46 %

 

Volksbefragung zur Frage ob die Stadt statt auf Expansion auf Erneuerung bestehender Strukturen setzen soll
Ort:
Wien
Datum: 15. bis 17. November 1981
Wahlbeteiligung: 15,9 %
Frage: „Sind Sie dafür, dass die Arbeitsplätze durch Vorrang für die Stadterneuerung gesichert werden (zum Beispiel Wohnungsverbesserung statt weiterer Stadtrandsiedlungen, Nahversorgung statt neuer Supermärkte außerhalb Wiens, mehr Grün statt Beton)?“

JA

92,42 %

NEIN

7,58 %

 

Volksbefragung über eine Beteiligung der Stadt an einem Konferenzzentrum bei der UNO-City
Ort:
Wien
Datum: 15. bis 17. November 1981
Wahlbeteiligung: 15,81 %
Frage: „Sind Sie dafür, dass sich die Stadt Wien am Milliardenprojekt eines neuen Konferenzzentrums bei der UNO-City endgültig nicht beteiligt und statt dessen die Hofburg als Konferenzzentrum ausgebaut wird?“
Hinweis: Die Stadt Wien stetzte sich über das Bürger-Votum hinweg.

JA

89,87 %

NEIN

10,13 %

 

Volksbefragung zur Beschleunigung des öffentlichen Verkehrs
Ort:
Wien
Datum: 16. bis 18. März 1980
Wahlbeteiligung: 28,14 %
Frage: „Sind Sie für wirksame Maßnahmen, um den öffentlichen Verkehr in Wien zu beschleunigen, wie zum Beispiel durch Schaffung eigener Gleiskörper für die Straßenbahn im Straßenbereich, Abgrenzung von Straßenbahngleisen im Straßenbereich mit Schwellen und ähnlichen; Vorrang für die Straßenbahn bei Verkehrsregelungen und Ampelanlagen?“

JA

77,51 %

NEIN

22,49 %

 

Volksbefragung zur Beschleunigung des öffentlichen Verkehrs
Ort:
Wien
Datum: 16. bis 18. März 1980
Wahlbeteiligung: 28,14 %
Frage: „Sind Sie für wirksame Maßnahmen, um den öffentlichen Verkehr in Wien zu beschleunigen, wie zum Beispiel durch Schaffung eigener Gleiskörper für die Straßenbahn im Straßenbereich, Abgrenzung von Straßenbahngleisen im Straßenbereich mit Schwellen und ähnlichen; Vorrang für die Straßenbahn bei Verkehrsregelungen und Ampelanlagen?“

JA

77,51 %

NEIN

22,49 %

 

Volksbefragung zur Frage ob die Stadt eine zweite Westeinfahrt erhalten soll
Ort:
Wien
Datum: 16. bis 18. März 1980
Wahlbeteiligung: 27,61 %
Frage: „Sind Sie für die Schaffung einer zweiten Westeinfahrt Wiens durch den Ausbau der Flötzersteig-Bundesstraße“
Wahlmöglichkeit A: Als kreuzungsfreie Hochstraße über das Wiental und die Linzer Straße
Wahlmöglichkeit B: Als niveaugleiche Straße mit geregelter Kreuzung mit der Linzer Straße
Hinweis: Das Projekt wurde nie verwirklicht.

JA

18,06 %

A

31,18 %

B

7,37 %

JA ∑

56,61 %

NEIN

43,4 %

 

Volksbefragung zur Frage ob eine Reihe von Friedhöfen in Parkanlagen umgewandelt werden sollen
Ort:
Wien
Datum: 16. bis 18. März 1980
Wahlbeteiligung: 27,13 %
Frage: „Sind sie dafür dass der einstimmige Gemeinderatsbeschluss vom 30. Mai 1975, der ab 1995 die Auflassung der Friedhöfe Altmannsdorf, Erlaa, Gersthof, Hadersdorf, Heiligenstadt, Hetzendorf, Hirschstetten, Kaiser-Ebersdorf, Kalksburg, Lainz, Leopoldau, Meiding, Pötzleinsdorf, Siebenhirten, Stadlau und Stammersdorf-Ort vorsieht, a) aufrecht bleibt und diese Friedhöfe ab 1995 in Parkanlagen umgewandelt werden oder b) so abgeändert wird, dass diese Friedhöfe erhalten bleiben, auch wenn keine neuen Grabstellen geschaffen werden können?“

A

36,87 %

B

63,13 %

 

Volksbefragung zur Frage ob auf einem Teil des Geländes des sog. Sternwarteparks ein Neubau des Zoologischen Instituts entstehen soll
Ort:
Wien
Datum: 21. bis 26. Mai 1973
Wahlbeteiligung: 33,9 %
Frage: „Sind sie damit einverstanden, dass 3.615 Quadratmeter, das sind 6,14 Prozent des 58.891 Quadratmeter großen Sternwartegeländes in Wien-Währing, für den Neubau eines Zoologischen Instituts der Universität Wien verwendet werden, wobei auch ein Teil des bisher abgeschlossenen Gebietes als Park gestaltet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird?“

JA

42,55 %

NEIN

57,45 %

 

Lokale Abstimmungen und Befragungen

Volksbefragung zur Frage ob es in Wien Simmering (“Zone A”) ein sog. Parkpickerl geben soll (Parkraumbewirtschaftung)
Ort:
Simmering (Wien) – Zone A: Das Zentrum von Simmering, inklusive aller U-Bahn-Stationen und deren Umfeld.
Datum: Oktober 2017
Wahlbeteiligung: 47,8 % (alle Zonen zusammen)

JA

62,24 %

NEIN

37,76 %

 

Volksbefragung zur Frage ob es in Wien Simmering (“Zone B”) ein sog. Parkpickerl geben soll (Parkraumbewirtschaftung)
Ort:
Simmering (Wien) – Zone B: Ungefähr von der Hasenleitengasse bis zum Zentralfriedhof
Datum: Oktober 2017
Wahlbeteiligung: 47,8 % (alle Zonen zusammen)

JA

35,54 %

NEIN

64,46 %

 

Volksbefragung zur Frage ob es in Wien Simmering (“Zone C”) ein sog. Parkpickerl geben soll (Parkraumbewirtschaftung)
Ort:
Simmering (Wien) – Zone C: schließt die Gebiete Thürnlhof, Muhrhoferweg und Leberberg ein und reicht bis an den Stadtrand
Datum: Oktober 2017
Wahlbeteiligung: 47,8 % (alle Zonen zusammen)

JA

33,35 %

NEIN

66,65 %

 

Volksbefragung zur Frage ob es in Wien Hietzing ein sog. Parkpickerl geben soll (Parkraumbewirtschaftung)
Ort:
Hietzing (Wien)
Datum: 30. März 2017
Wahlbeteiligung: 54 %
Hinweis: Zusätzlich wurden die Bürger auch gefragt, ob sie nur in bestimmten, besonders belasteten Bereichen des Bezirks eine Parkraumbewirtschaftung wünschen. Hier durften nur die Bewohner der jeweiligen Bereiche abstimmen. Auch diese Variante wurde abgelehnt.

JA

32 %

NEIN

68 %

 

Volksbefragung zur Frage ob es in Wien Döbling ein sog. Parkpickerl geben soll (Parkraumbewirtschaftung)
Ort:
Döbling (Wien)
Datum: November 2016
Wahlbeteiligung: 55,21 %
Hinweis: Im Dezember 2017 setzte sich die Politik über das Votum der Bürger hinweg.

JA

48,3 %

NEIN

51,6 %

 

Volksbefragung zur Frage ob es in Wien Währing ein sog. Parkpickerl geben soll (Parkraumbewirtschaftung)
Ort:
Währing (Wien)
Datum: Jänner/Februar 2013
Wahlbeteiligung: 53,38 %
Frage: „Ich bin der Meinung, in Währing sollte eine flächendeckende Parkraumregelung eingeführt werden.“
Hinweis: Im Jänner 2016 setzte sich die Politik über die Entscheidung der Bürger hinweg. Die Grünen betrachteten ihren Wahlsieg auch als Votum für das Parkpickerl.

JA

43,95 %

NEIN

56,05 %

 

Volksbefragung zur Frage ob es in Wien Währing ein sog. Parkpickerl geben soll (Parkraumbewirtschaftung)
Ort:
Währing (Wien)
Datum: März 2012
Wahlbeteiligung: 49,1 %

JA

35,8 %

NEIN

64,2 %